Plakatmotivzur Ausstellung im Bezirksmuseum, Marzahn-Hellersdorf: Von den Anfängen bis 1870

Marzahn-Hellersdorf: Von den Anfängen bis 1870

Dritter Baustein zur Dauerausstellung

28. August 2007 bis 21. Dezember 2008 

 

 

 

  • Backofen auf dem Biesdorfer Anger von 1860-1897 in Betrieb
  • Blick in den Ausstellungsraum 3 im Bezirksmuseum
  • Blick in den Ausstellungsraum 1 im Bezirksmuseum
  • Blick auf die Getreidehandmühle mit Mädchen beim Kornmalen

Die Ausstellung gibt einen Überblick über rund 11.000 Jahre Geschichte. Sie beginnt mit der Ur- und Frühgeschichte, die den weitaus längsten Zeitraum umfasst. Den Schwerpunkt bildet die Geschichte der Dörfer Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Marzahn von ihrer Gründung im 13. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Die grundlegenden Strukturen der Dörfer blieben bis ins 19. Jahrhundert nahezu unverändert. Nur Hellersdorf wurde bereits um 1400 aufgegeben und erst zwischen 1983 und 1986 teilweise wieder ausgegraben.Tief griffen Kriege, Missernten und Krankheiten in das Leben der Dörfer ein. Besonders verheerend wirkte sich der 30-jährige Krieg (1618 - 1648) aus. Die preußischen Reformen im 19. Jahrhundert modernisierten die Landwirtschaft und brachten den Bauern Befreiung von Diensten und Abgaben.
Die Ausstellung präsentiert zahlreiche originale Objekte und mehrere Modelle. Wer möchte, kann probieren, mit einer Handspindel Garn zu spinnen oder mit einer Handmühle Mehl zu mahlen.

Gefäße aus der Bronzezeit
Foto: Museum für Vor- und Frühgeschichte / Claudia Plamp
Blick in den Ausstellungsraum 1
Blick in den Ausstellungsraum 3
Blick auf den Recherchebereich