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VERANSTALTUNGEN

Sonderöffnungszeit:

Ab sofort wird die Ausstellung im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1 an den Tagen der Abendveranstaltung am Mittwoch auch von 17 - 18 Uhr geöffnet sein!




Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte

Mittwoch 8. März 2017, 18 Uhr

Gut Hellersdorf. Städtebauliche Entwicklungen, Informationsvermittlung und Identitätsstiftung

Vortrag mit Präsentation von Marina Dreßler, Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung im Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf



Anhand von Bildmaterial veranschaulicht die Referentin die städtebauliche Entwicklung des historischen Gutsbereiches Hellersdorf, insbesondere unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange und der identitätsstiftenden Bedeutung für die Großsiedlung Hellersdorf.

Die Struktur des Gutes und das historisch gewachsene Ensemble des Gutsbezirkes prägen den wesentlichen städtebaulichen Charakter des Gebietes. Das Gesamtensemble ist ein Ort der Identifikation der Einwohner mit der Geschichte ihres Wohnortes.
Der erforderliche Planungsprozess soll im Zusammenhang mit den veränderten Rahmenbedingungen betrachtet werden. Besondere Berücksichtigung findet dabei eine geordnete städtebauliche Entwicklung und die Anpassung der historischen Struktur an die neuen Erfordernisse.


 

Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte

Mittwoch 12. April 2017, 18 Uhr

Wuhletal - Landschaft im Umbruch

Vortrag mit Präsentation von Dr. Rolf Semmelmann



Am Ende des 20. Jahrhunderts hat sich für das Wuhletal in kurzer Zeit vieles verändert. Auf Hellersdorfer Seite wurde bis dicht an den Talrand heran eine städtische Großsiedlung errichtet. Auf Marzahner Seite ging die Aufschüttung der drei Bauschuttdeponien weiter und aus sanften Anhöhen entstanden künstliche Berge. Der Talraum selbst blieb nicht unberührt. Die landwirtschaftliche Nutzung wurde aufgegeben und man begann, unter Einbeziehung der begrünten Deponien ein Naherholungsgebiet anzulegen. Gleichzeitig waren aber auch Elemente der städtischen Infrastruktur unterzubringen. So sollte das Klarwasser des neuen Klärwerks Falkenberg über das Wuhletal in die Spree abgeleitet werden. Auch kam im Tal eine oberirdische Fernwärmeleitung hinzu. Andererseits bildeten sich in der entstehenden Parklandschaft neue, artenreiche Feuchtbiotope heraus.
Diesen widerspruchsvollen landschaftlichen Wandel versucht der Vortrag anhand von Fotos zu rekonstruieren. Das Fotomaterial stammt von dem Kaulsdorfer Heino Mosel (1930 – 2015), der über Jahrzehnte mit dem Blick des Naturschützers und mit seiner Kamera diese Veränderungen sorgfältig dokumentierte.