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06.07. - 30.08.2019

RAUM WELTEN   
Fotografie Grafik Installation Malerei

Frank Brückner

Peter Möller

Sandra Schmidt

Horst-Werner Schneider

 

Vernissage
Samstag, 6. Juli 2019, 18 Uhr

Laudatio: Andreas Poppmann

Musik: Corinne Douarre

Frank Brückner: Zitronensäure

Frank Brückner (Jg. 1953)

beschäftigt sich seit 1999 mit der Mikrofotografie von kristallinen Substanzen, wie Vitaminen, Salz, Zitronensäure u.a.. Aber auch Kaffeeschaum und Suspensionen sind seine Motive. Er benutzt ein Durchlicht-Mikroskop, analoge und digitale Kameras, um in die Welt des Mikrokosmos einzudringen. Die Farbigkeit und Räumlichkeit ist durch die Mikrostrukturen der Objekte gegeben, sie ist analoge Realität. Brückners Kunst ist es, diese verborgenen Welten sichtbar zu machen, sie durch Polarisationsfilter und Blenden und seinen eigenen Blick künstlerisch zu entfalten.
Seine Arbeiten sind im Erdgeschoss der Pyramide und in der Schatzkammer zu finden.

Peter Möller: Angstraum

Peter Möller (Jg. 1965) und Sandra Schmidt (Jg. 1969)
stellen gemeinsam grafische Arbeiten und Installationen im Eingangsbereich und auf der Galerie der Pyramide aus.

Eine 3 m x 3 m x 3 m umfassende Installation „Angstraum“ Möllers empfängt die Besucher; 72 Einzelteile aus Holz, Glas, Gips, Draht u.a. Die Skulptur, die nur umkreist aber nicht betreten werden kann, ist gleichzeitig ein Angstraum, der aus verschiedenen Elementen gebaut ist, die für den Künstler persönlich angstbesetzt sind. Dabei treten Formen auf, die in ihrer Bedeutung kippen, wie Kranz-Rohlinge, die bei Beerdigungen Verwendung finden, aber hier auch an Rettungsringe erinnern ... So überschreitet die Installation die Grenze zum Traumbild, zieht die Betrachter in Konstrukte irrationaler Ängste hinein. Und lässt sie gleichzeitig in Distanz dazu reflektieren.

Sandra Schmidt: Randgebiete

Das Thema RAUM durchzieht das gesamte Schaffen Sandra Schmidts. Seien es ihre bewegten, hauptsächlich aus Licht und Papier bestehenden Mobilé-Installationen von Schattenstädten und Randgebieten. Oder ihre grafisch fein ausgearbeiteten Draufsichten auf Räume in Wohnungen, die tatsächlich existiert haben und nun vergangen sind, die „rooms of remembrance“. Ihren Arbeiten changieren zwischen Traum und Wirklichkeit und sind von betörender Eleganz. 

Horst-Werner Schneider: Landschaft bei Richtenberg

Horst-Werner Schneider (Jg. 1944)

Weite Wiesen, schroffe Küsten, wogende Felder, Meer, Seen und Bäche – die Landschaftsbilder Schneiders erinnern in ihrer Formsprache an die Romantik des 19. Jahrhunderts. Dabei fügt Schneider meist eine irritierende, oft humorvolle Komponente unserer Zeit hinzu. Er selbst bezeichnet seinen Stil als „Phantastischen Realismus“. Das Besondere an Schneiders Werken ist seine Technik. Er bedient sich einer altmeisterlichen, aufwendigen Lasurmalerei, die für eine faszinierende Leuchtkraft der Bilder sorgt. Schneider ist Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg Vorpommern im BBK und Mitglied im Pommerschen Künstlerbund. Im Untergeschoss und in der Spitze der Pyramide sind ca. 50 seiner Gemälde sehen.


AUSSTELLUNGSZENTRUM PYRAMIDE  Riesaer Str. 94, 12627 Berlin

Öffnungszeiten:  Montag – Freitag 10 – 18 Uhr oder nach Vereinbarung

EINTRITT FREI

Tel.: 030 / 90293 – 4132    Fax.: 030 / 90293 – 4115

Ansprechpartnerin: Carolina Winkler     e-mail: carolina.winklerdon't want spam(at)ba-mh.berlin.de