KULTUR - Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
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AKTUELLE MITTEILUNG

Im Ergebnis der aktuellen Pandemieentwicklung können viele bezirkliche Kultureinrichtungen unter Hygieneauflagen seit dem 22. März wieder für Sie öffnen.

Zwingende Voraussetzungen dafür: eine Terminbuchungen bzw. Voranmeldung für den Besuch muss erfolgen und Sie benötigen ein tagesaktuelles negatives Corona - Testergebnis. Weitere Informationen finden Sie im Menü unter "Kontakt" bei den jeweiligen Kulturorten.

Liebe Besucher*innen,

als Veranstalter tragen wir dafür Sorge, dass die Hygieneregeln eingehalten werden. Bitte helfen Sie uns dabei, damit auch weiterhin Kultur in "echt und in Farbe" stattfinden kann und nicht nur im virtuellen Raum. Bitte seien Sie rücksichtsvoll und halten Sie den Abstand untereinander ein, tragen Sie einen Mund-Nasenschutz und geben Sie bei Ihrem Besuch Ihre Kontaktdaten korrekt an, damit Sie notfalls vom Gesundheitsamt verständigt werden können.


Umrüstung der Beleuchtung

Die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik im Ausstellungszentrum Pyramide und im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf (Projektlaufzeit: 07/2020 bis 06/2021) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin gefördert (Förderkennzeichen 1302-B2-K). Durch dieses Projekt werden klimarelevante Emissionen zukünftig jährlich um ca. 16 Tonnen CO²-Äquivalent verringert.



WILLKOMMEN

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über die kommunale Kulturlandschaft des Berliner Bezirkes Marzahn-Hellersdorf mit über 270.000 Einwohnern - das sind mehr Menschen, als in Chemnitz oder Kiel leben. Im Jahr besuchen rund 300.000 Menschen unsere kommunalen Kultureinrichtungen und können aus einem vielfältigen Angebot von täglich mehr als 100 Stunden Kultur auswählen.

Erfahren Sie hier mehr über unsere bezirklichen Kulturorte und über das Angebot in den verschiedenen künstlerischen Sparten! Treten Sie mit den Akteuren in Kontakt, erhalten Sie Auskunft zu ausgewählten kulturellen Fragen oder zur kommunalen Künstler- und Projektförderung!

Vielfalt im Bezirk

Der Bezirk kann zwar (noch) nicht mit berühmten Theater-, Opern- oder Konzerthäusern aufwarten, verfügt aber bereits über eine Vielzahl gut ausgestatteter Kulturhäuser, Klubs, Ausstellungszentren und Projekträume, Galerien, Kino und Kleinbühne sowie über ein Regionalmuseum und eine Jugendkunstschule. Alle Kulturorte unterbreiten anspruchsvolle Angebote und begeistern ihr Publikum auf ihre jeweils eigene Weise. Mit unseren engagierten Partnern bieten wir im Bezirk eine breite kulturelle Vielfalt von dörflichen Erlebnissen bis zu Independentangeboten.

Einmaliges

Weltruhm hat inzwischen das Gründerzeitmuseum erlangt, das nach dem Krieg von Charlotte von Mahlsdorf alias Lothar Berfelde im alten Gutshaus Mahlsdorf gegründet und bis in die 90er Jahre geführt wurde. Ihr ist sogar ein eigenes Theaterstück gewidmet. „I am my own wife“ von Dough Wright feierte 2003 am New Yorker Broadway Premiere. 

Regionale Geschichte

Bereits in den Gründungsjahren zu DDR-Zeiten verfügte der Bezirk Marzahn über etliche "Klubs der Werktätigen", Kreiskulturhäuser und Jugendclubs. Seit dem Mauerfall und der politischen Wende hat sich die Kulturlandschaft im Bezirk vielfach und radikal verändert. Ungeachtet der jüngsten Kulturgeschichte des Bezirkes gibt es durchaus weiter zurückreichende Wurzeln, beispielsweise die lebendige Arbeit von Kulturvereinen in den Gesellschaftshäusern und Gartenkneipen der Siedlungsgebiete des 19. und 20. Jahrhunderts. Sogar noch deutlich weiter zurück - rund 11.000 Jahre - reichen die Wurzeln in Teilen dieser Siedlungsgebiete von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. In Biesdorf-Süd und an der Wuhle zählen u.a. die ur- und frühgeschichtlich äußerst bedeutsamen Ausgrabungsstätten dazu.

Gedenken und Kunst im öffentlichen Raum

Einige hundert Kunstwerke schmücken in Marzahn-Hellersdorf die Straßen, Parks und Plätze im öffentlichen Raum, darunter Wandbilder, Plastiken, Skulpturen, Reliefs und viele andere Kunstobjekte. Etliche Gedenkorte gewähren zudem einen Blick in die bewegte und bewegende Geschichte Berlins. 

Prominente, Bekannte und Künstler

Erinnert sei auch an die zahlreichen prominenten Künstler, die hier im Bezirk wohnten und wirkten - wie beispielsweise der Schauspieler Eduard v. Winterstein, der Komponist Kurt Schwaen, der Schriftsteller Jurek Becker, der Karikaturist Willy Moese, der Komponist Arndt Bause, die Schauspielerin Marga Legal oder die Komponisten Reinhard Lakomy ("Traumzauberbaum") und Peter Gotthardt („Legende von Paul und Paula“). Und Millionen Menschen kennen den Biesdorfer Ingo Ruff, der die Ansagen der Berliner S-Bahn spricht. Einem ganz besonderen Menschen und Einwohner Biesdorfs verdankt die Kultur im Bezirk viel - Dr. Günter Peters. Ab 1966 war er in der Funktion des Stadtbaudirektors von Berlin/Ost tätig. Dank Dr. Peters wurde die Alte Dorfschule in Marzahn rekonstruiert und zum Bezirksmuseum umgebaut und u.a. sein Engagement rettete das Schloss Biesdorf vor dem Verfall.

Schloss Biesdorf

Das denkmalgeschützte Ensemble Schloss und Park Biesdorf - viele Jahrzehnte Anwesen der Familie Siemens - ist für unseren Bezirk ein Juwel und darüber hinaus von großer Bedeutung. Seit  über 60 Jahren wird hier kommunal und auf vielfältige Weise Kultur geboten, ob im Konzert, in der Galerie oder auf der Freilichtbühne.

Sie sehen, die Kultur gehört von Beginn an zu Marzahn und Hellersdorf und prägt das Gesicht des sich stets im Wandel befindlichen Bezirkes entscheidend. Kultur ernährt die Seele, Kultur ernährt den Menschen. Deshalb lautet unser Motto: Nicht ohne: Kultur!