KULTUR - Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
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Dankeschön-Aktion fürs Ehrenamt

Liebe ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

nach der positiven Resonanz auf unsere Dankeschön-Aktion im Jahr 2018, möchten wir dieses Jahr wieder den Ehrenamtlichen in unserem Bezirk einen kleinen Dank aussprechen.

Deshalb laden wir alle Ehrenamt-Initiativen ein, jeweils Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit einer kleinen Auszeit zu belohnen. Wir bieten 200 Kino- und 80 Konzertkarten als Kulturgenuss unentgeltlich an.

Für weitere Informationen folgen Sie dem Link in der Überschrift!

Ihr

Jan Frontzek
Fachbereichsleiter Kultur



Willkommen

Herzlich willkommen - wir freuen uns über Ihr Interesse an kulturellen Projekten und Themen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Auf unserer Webseite finden Sie Informationen über die kommunale Kulturlandschaft Marzahn-Hellersdorfs mit seinen fast 270.000 Einwohnern - das sind mehr Menschen, als in Chemnitz oder Kiel leben.

Im Jahr 2018 besuchten mehr als 300.000 Menschen unsere kommunalen Kultureinrichtungen und konnten aus einem vielfältigen Angebot von mehr als 100 Stunden Kultur auswählen - an jedem einzelnen Tag des Jahres!

Erfahren Sie hier Wissenswertes über unsere unterschiedlichen Einrichtungen und über das aktuelle Angebot in den verschiedenen künstlerischen Sparten!

Treten Sie mit den Akteuren in Kontakt, erhalten Sie Auskunft zu ausgewählten kulturellen Fragen, zu besonderen Abgeboten und zur kommunalen Künstler- und Projektförderung!

Unser Motto: Nicht ohne die Kultur - versteht sich von selbst, schließlich gehört Kultur von Beginn an mit zu Marzahn und Hellersdorf und prägt das Gesicht des sich stets im Wandel befindlichen Bezirkes entscheidend mit.

Gedenken und Kunst im öffentlichen Raum

Einige hundert Kunstwerke befinden sich in Marzahn-Hellersdorf im öffentlichen Raum, darunter Wandbilder, Plastiken, Skulpturen, Reliefs und andere Kunstobjekte. Etliche Gedenkortegewähren zudem einen Blick in die wechselvolle Geschichte Berlins. 

Vielfalt im Bezirk

Und - obwohl unser Bezirk (noch) nicht mit berühmten Theater-, Opern- oder Konzerthäusern aufwartet - verfügen wir dennoch über eine Vielzahl gut ausgestatteter Kulturhäuser, Klubs, Ausstellungszentren und Projekträume, Galerien, Kino und Kleinbühne sowie über ein Regionalmuseumund eine Jugendkunstschule, die anspruchsvolle Angebote unterbreiten und ihr Publikum auf besondere Weise begeistern. Mit unseren engagierten Partnern bieten wir im Bezirk eine breite kulturelle Vielfalt von dörflichen Erlebnissen bis zu Independentangeboten.

Einmaliges

Weltruhm hat inzwischen das Gründerzeitmuseumerlangt, das nach dem Krieg von Charlotte von Mahlsdorf alias Lothar Berfelde im alten Gutshaus Mahlsdorf gegründet und bis in die 90er Jahre geführt wurde. Ihr ist sogar ein eigenes Theaterstück gewidmet. „I am my own wife“ von Dough Wright feierte 2003 am New Yorker Broadway Premiere. 

Regionale Geschichte

Ungeachtet der jüngsten Kulturgeschichtedes Bezirkes gibt es durchaus weiter zurückreichende Wurzeln. Beispielsweise die lang währende lebendige Arbeit von Kulturvereinen in den Gesellschaftshäusern und Gartenkneipen in den Siedlungsgebieten des 19. und 20. Jahrhunderts. Sogar noch deutlich weiter zurück - rund 11.000 Jahre - reichen die Wurzeln in Teilen der Siedlungsgebiete von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. In Biesdorf-Süd und an der Wuhle zählen u.a. die ur- und frühgeschichtlich äußerst bedeutsamen Ausgrabungsstätten dazu.

Prominente, Bekannte und Künstler

Erinnert sei ebenso an zahlreiche prominente Künstler, die hier im Bezirk wohnten und wirkten - wie der Schauspieler Eduard v. Winterstein, der Komponist Kurt Schwaen, der Schriftsteller Jurek Becker, der Karikaturist Willy Moese, der Komponist Arndt Bause, die Schauspielerin Marga Legal oder die Komponisten Reinhard Lakomy ("Traumzauberbaum") und Peter Gotthardt („Legende von Paul und Paula“). Und Millionen Menschen kennen den Biesdorfer Ingo Ruff, der die Ansagen der Berliner S-Bahn spricht.

Einem ganz besonderen Menschen und Einwohner Biesdorfs verdankt die Kultur im Bezirk viel - Dr. Günter Peters. Ab 1966 war er in der Funktion des Stadtbaudirektors von Berlin/Ost tätig. In diese Zeit fiel u.a. der Aufbau des Stadtzentrums Ost-Berlins rund um den Alexanderplatz und später die behutsame Stadterneuerung im Prenzlauer Berg. Dank Dr. Peters wurde die Alte Dorfschule in Marzahn rekonstruiert und zum Bezirksmuseum umgebaut und u.a. sein Engagement rettete das Schloss Biesdorf vor dem Verfall.

Schloss Biesdorf

Das denkmalgeschützte Ensemble Schloss und Park Biesdorf - viele Jahrzehnte Anwesen der Familie Siemens - ist kulturhistorisch besonders bedeutsam. Seit  über 60 Jahren wird hier kommunal und auf vielfältige Weise Kultur geboten, ob im Konzert, in der Galerie oder auf der Freilichtbühne.